Systemische Beratung und Therapie

Im systemischen Ansatz wird nicht nur auf ein Symptom geschaut, sondern Situationen und Konstellationen werden in ihrem ganzheitlichen und sozialen Kontext betrachtet mit dem Blick auf Interaktionen und Wechselwirkungen. Durch Perspektivwechsel kann ein Verständnis für den guten Grund bestehender Schwierigkeiten entstehen. Dadurch können sich leidvolle Muster verändern und auflösen.

Die systemische Grundhaltung ist geprägt durch Wertschätzung, Empathie und Respekt vor verschiedensten Lebensgestaltungen, von Allparteilichkeit und der konstruktivistischen Sichtweise. Klient*innen werden als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswirklichkeit wertgeschätzt. Die Berater*in ist verantwortliche für den Prozess und den Weg der Begleitung und der Beratung. Der Fokus liegt auf den Stärken und Ressourcen der Klient*innen, auf der Entwicklung neuer Ziele und Entfaltung von (eventuell noch ungenutzten) Potentialen. Es geht weniger um die Probleme, eher um eine Lösungsorientierung.

In der systemischen Therapie geht der Prozess und das Erleben tiefer und es kann an vielschichtigen emotionalen Themen und biografischen Zusammenhängen gemeinsam gearbeitet werden. Die systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren.

Systemisches Arbeiten kann hilfreich für Sie sein bei: Entscheidungsfindungen, Verarbeitung von schwierigen Ereignissen, Umgang mit Trauer, Tod und Krankheit, Selbstwertproblematiken, Paar- und Familienkonflikte, emotionalen Schwierigkeiten, u.v.m

Folgende systemische Methoden können angewandt werden:

Auftragsklärung zur Formulierung der Ziele und Veränderungswünsche der Klient*innen, zirkuläres Fragen, ressourcenorientiertes Arbeiten, Arbeit mit dem Herkunftssystem anhand des Genogramms, Arbeit mit dem System- oder Familienbrett, Time-Line, kreatives Gestalten, Visualisierung und Externalisierungen, Arbeit mit inneren Anteilen und Glaubenssätzen, Mentalisierungsbasiertes Arbeiten u.v.m.

 

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